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Die Entstehung des Steuerberaterberufes



Im Laufe der Geschichte gab es immer mehr Steuern und die Gesetzte wurden, gerade für Laien, immer unübersichtlicher. Viele Personen scheitern bereits an der Erstellung einer Steuererklärung. Dieses Problem ist nicht nur in Österreich weit verbreitet, sondern auch andere Länder bemühen sich seit Jahren um die Vereinfachung der Steuererklärung. Damit Privatpersonen und Unternehmen professionelle und vor allem geschützte Hilfe erhalten, wurde der Beruf des Steuerberaters ins Leben gerufen.

Er kommt einer hohen Verantwortung zu und daher muss ein Steuerberater neben den fachlichen Kompetenzen noch eine ganze Reihe weiterer Voraussetzungen erfüllen.

Bei einer Steuerberatung muss der Steuerberater viele rechtliche Vorschriften beachten.

Grundbedingung für die Tätigkeit ist selbstverständlich Verschwiegenheit, Diskretion und Sorgfältigkeit. Darüber hinaus sollten zu seinen Charaktereigenschaften auch Eigenverantwortlichkeit und Unabhängigkeit gehören und er muss gewissenhaft arbeiten.

Österreich unterscheidet sich innerhalb der Ausführung des Steuerberaterberufes von vielen anderen europäischen Ländern. In ganz Österreich kann der Steuerberater auch Anstellung in ähnlichen Berufen oder Tätigkeiten in Wirtschaftsunternehmen ausüben. Dafür benötigt er allerdings die Genehmigung der Kammer der Wirtschafttreuhänder. Hier muss er zunächst seine Tätigkeit anmelden. Im Zweifelsfall kann die Kammer die Tätigkeit auch untersagen.

Damit ein Steuerberater in Österreich überhaupt tätig werden kann, wurden im Laufe der Jahre Regeln und Gesetze erlassen, die nicht zuletzt den Steuerzahler schützen. Steuerberater müssen die volle Handlungsfähigkeit haben und sollten herausragende Vertrauenswürdigkeit besitzen. Darüber hinaus werden ihre privaten Verhältnisse geprüft. Selbstverständlich müssen die privaten Finanzen geordnet sein. Zum Schutz der Steuerzahler und zum Selbstschutz sind zudem noch Versicherungsabschlüsse nötig.

Alle diese Voraussetzungen basieren auf dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB). Weitere Voraussetzungen werden durch das Wirtschaftstreuhand-Berufsgesetzes geregelt. Es versteht sich von selbst, dass der Lebenslauf eines angehenden Steuerberaters sauber sein muss. Es dürfen also keinerlei rechtskräftigen Verurteilungen erfolgt sein. Zudem darf er keine Straftat begangen haben aus der mehr als eine einjährige Freiheitsstrafe hervorging. Auch wird dem Steuerberater sofort seine Tätigkeitserlaubnis entzogen, wenn ein Gericht den Tatbestand der Bereicherung feststellt. Das gleiche gilt bei einem vorsätzlichen Finanzvergehens.